Gamester spielt «Assassin’s Creed – The Ezio Collection» – Höhepunkte der Serie neu verpackt

Seit 2007 sorgt die Serie «Assassin’s Creed» (meist) für Jubelstürme in der Fachpresse und Gamerwelt – Ubisofts Erfolgsserie glänzt immer wieder mit innovativen Spielelementen, historisch angehauchten Szenarien und opulenter Optik.

Der Protagonist Ezio spielt dabei die grosse Hauptrolle und Nostalgiker ohne Serienfans, die erst später hinzugekommen sind, können nun Ezios Geschichten neu (wieder-)erleben.

Dabei fehlt der allererste Teil, was historisch schade ist (auch, da dies in der allersten «Gamester.tv»-Sendung unser «Spiel des Monats» war), spielerisch lässt es sich jedoch verschmerzen – die drei direkten Nachfolger «Assassin’s Creed 2», «Assassin’s Creed: Brotherhood» und «Assassin’s Creed: Revelations» haben sich doch noch deutlich weiterentwickelt.

Ein grosses Plus: Alle je erschienen DLCs sind ebenfalls dabei, ein grosses Minus: Die Multiplayer-Modi (vorhanden im dritten und vierten Teil) gibt es nicht mehr, respektive werden keine neuen Server extra aufgesetzt.
 

 
Kurze Übersicht zu den drei Games:

«Assassin’s Creed 2»
Ezios Geschichte beginnt im Kampf und der Erkundung der offenen Welt der italienischen Renaissance in einem Bereich der Kunst, Reichtümer und einer mörderischen Verschwörung.

«Assassin’s Creed Brotherhood»
Der Spieler reist nach Rom, das Zentrum der Macht, der Gier und der Korruption. Ezio übernimmt die Führung über die gesamte Bruderschaft der Assassinen.

«Assassin’s Creed Revelations»
Zwei Assassinen, ein Schicksal. Der Spieler erlebt Ezios letztes Abenteuer und wandert in den Fussspuren seines grossen Mentors, Altaïr, auf einer Reise der Entdeckung und Enthüllung im Konstanatinopel des 16. Jahrhunderts im Herzen des Osmanischen Reichs.

Grafisch wurden alle Games vornehmlich von der PC-Fassung konventiert. Alle Spiele haben nun bessere Texturqualitäten und verbesserte Framerate (stabile 30FPS) plus alles erscheint in Full HD (1080p). Ebenfalls wurde der oft auftauchende «Nebel» vermindert, bessere Weitsicht ist garantiert. Technisch merkt man aber insbesondere dem zweiten Teil doch das alter an.

Technisch muss man zudem damit leben, dass die vielen Clippingfehler und Bugs 1:1 übernommen wurden, solche kompletten Fehlerausmerzungen sieht man aber (leider) viel zu selten bei Neuauflagen.

Als Bonus sind noch die Kurzfilme «Assassin’s Creed Lineage» und «Assassin’s Creed Embers» enthalten. Die Kinotickets für den kommenden Film gibt es leider nur exklusiv in den USA.

Die Kollektion ist insgesamt zu empfehlen. Mit Ezio spielt der bislang charismatischte Assassine die Hauptrolle. Die Story ist und bleibt spannend, Historiker freuen sich über die verbürgten «echten» Ereignisse, aber auch darüber, dass viele Spielelemente hier ihren Ursprung oder Weiterentwicklung fanden. (raf)

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