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Gamester spielt: «PlayStation 4 Pro» – Sonys Power gestählte Videospiel-Evolution

Am 10. November 2016 läutet Sony ein neues Zeitalter ein: Die PS4-Familie wird nach dem Release der «Slim»-Variante nun mit der «Pro»-Version erweitert. Alle bislang erschienen PS4-Games sind selbstverständlich kompatibel, es sollen keine «PlayStation 4 Pro» exklusiven Spiele erscheinen.

In der – aktuell einzigen Farbe – «Jet Black» (angegrauter, matter Kunststoff) kostet die «PlayStation 4 Pro» 399.- Euro oder 450 Schweizer Franken.

 

 

Die Powerkiste hat technisch einen 30% schnelleren CPU als die Original «PlayStation 4» und die «Slim»-Version. Die Grafikkarte ist um den Faktor 2,2 schneller, der Arbeitsspeicher mit 8GB GDDR5 ebenfalls schneller als die beiden anderen Varianten.

Auch in Punkto Grösse wird geklotzt: Mit 295x55x327 mm und einen Gewicht von 3,3 Kilogramm kommt die Konsole mächtig, jedoch nicht klobig daher. Das Design mit Drei Schichten gefällt, besonders hübsch ist das «PS»-Logo und die Auflagenoppen mit Symbolen.

Negativ fällt das BD/DVD-Laufwerk auf, welches kein UHD-Drive (wie etwa Microsofts «Xbox One S» bietet) aufweist. Dafür erhält die Konsole einen weiteren USB-Anschluss (3.1), so sind es nun insgesamt drei Anschlüsse.

Der AUX-Anschluss für die Kamera ist ebenso vorhanden wie der Netzwerkanschluss (bis 1 GB/s). Neu unterstützt der Wireless Chip auch AC und ist somit schneller (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac).

Bluetooth 4.0 (LE) für Keyboard, Controller und/oder Headsets sowie der «Digital Out»-Aschluss (OPTICAL/TOSLink) sind auch vorhanden.

Abgerundet wird das Ganze durch die eingebaute (ausbaubare) Festplatte mit 1TB-Speicherplatz und dem HDMI 2.x-Ausgang. Letzterer ist zwingend, damit 4K und HDR ausgegeben werden kann! Sprich: Ihr braucht ein HDMI-Kabel 2.0 (liegt bei).

Die Konsole ist also ausgelegt auf einen 4K-TV, der HDR fähig ist. Jedoch müsst Ihr nicht zwingend einen neuen Fernseher kaufen – denn die «PlayStation 4 Pro» läuft auch auf einem 1080p-fähigen HDTV. Vorteile gibt es auch: Flüssigeres Gameplay dank höherer Framerate.

Jedoch sind die Vorteile am Grössten mit einem HDR fähigen 4K-TV. HDR kann – richtig eingesetzt – ein wahres Farbenparadies mit genialer Stimmung erzeugen. Zudem werden einige Spiele die Auswahl bieten: 30 FPS in dynamischem 4K oder 60 FPS in 1080p – wählt zudem zwischen der Auflösung von 2160p (YUV420) oder 2160p (RGB). 4K-Streams (via Netflix-App) sorgen für knackscharfen TV-Spass. Wichtig: Bei Online-Multiplayer-Matches wird es jedoch keinen Performance-Boost gegenüber Besitzern älterer PS4-Versionen geben – eine spielerische Bevorteilung der Nutzer soll so ausgeschlossen werden. Die grössten Verbesserungen könnt Ihr somit Offline und in Singleplayer-Spielmodi erwarten.

In unserer intensiven Testphase haben wir uns folgende Punkte gefreut: Der leicht veränderte Controller (Leuchtstreifen am Touchpad) gefällt, der dritte USB-Anschluss ist sehr gern gesehen, genauso wie die grössere Festplatte. Auch die Übertragung der Daten von der «PlayStation 4» zur «Pro» hat via LAN-Kabel gut funktioniert, alles wurde perfekt integriert. Die mechanischen Power- und Disc-Auswurf-Tasten wirken leicht billig (gegenüber den Original Touch-Knöpfen) – da wir aber meist alles via Controller steuern, fällt dies nicht sonderlich negativ auf. Dank der grösseren Power verkürzen sich dafür aber teils die Ladezeiten.

Die Lautstärke ist für viele ein wichtiger Faktor: Im Menü ist die «PlayStation 4 Pro» leiser als das Original, bei der BluRay-Wiedergabe und Games jedoch lauter. Beim Stormverbrauch hingegen könnt ihr eventuell sogar sparen, im Spielbetrieb wird minimal mehr verbraucht (im 4K-Betrieb 157 Watt gegenüber 155 Watt), im OS und Blu-Ray-Betrieb jedoch 10-20 Watt weniger.

Auch VR-Brillen-Besitzer freuen sich – die «Pro» sorgt für flüssigeres Spielgeschehen und ist sicherlich die erste Wahl für VR-Besitzer. Auch der Preis ist gut gewählt. Videospieler, die noch keine «PS4» besitzen empfehlen wir klar die «Pro»-Variante.

Hier noch die Liste der kommenden und beim Verkaufsstart optimierten Games:

Optimiert zum Verkaufsstart der «PlayStation 4 Pro»

  • Battlefield 1
  • Battlezone
  • Bound
  • Call Of Duty: Black Ops 3
  • Call of Duty: Infinite Warfare
  • Call of Duty: Modern Warfare Remastered
  • Deus Ex: Mankind Divided
  • Dishonored 2
  • Driveclub VR
  • EA Sports FIFA 17
  • Firewatch
  • Helldivers
  • Hitman
  • Hustle Kings
  • inFAMOUS First Light
  • inFAMOUS Second Son
  • Knack
  • Mafia III
  • Mantis Burn Racing
  • Middle-earth: Shadow of Mordor
  • NBA 2K17
  • Neon Chrome
  • Paragon
  • PlayStation VR Worlds
  • Ratchet & Clank
  • Rez Infinite
  • Ride 2
  • RIGS Mechanized Combat League
  • Rise Of The Tomb Raider
  • Robinson: The Journey
  • Smite
  • Super Stardust Ultra
  • The Elders Scrolls Online: Tamriel Unlimited
  • The Elders Scrolls: Skyrim Special Edition
  • The Last Of Us Remastered
  • The Last Of Us: Left Behind
  • The Playroom VR
  • Thumper
  • Titanfall 2
  • Uncharted 4: A Thief’s End
  • Until Dawn: Rush of Blood
  • Viking Squad
  • Wheels of Aurelia
  • World Of Tanks
  • XCOM 2

 
Bis Ende 2016 optimiert
Sony verspricht über 45 Titel, die bis Ende des Jahres optimiert sein sollen. Darunter sind:

  • Final Fantasy 15
  • For Honor
  • Killing Floor 2
  • Nioh
  • Resident Evil 7 Biohazard
  • The Last Guardian
  • Watch Dogs 2
  • Ab 2017
  •  
    Neben allen Spielen, die Sony selbst entwickelt und rausbringt, sind folgende Titel bestätigt:

    • Days Gone
    • Gran Turismo Sport
    • Gravity Rush 2
    • Horizon Zero Dawn

     
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