Gamester spielt: «Knack 2» – besser als der Vorgänger – aber was heisst das schon?

«Knack» war ein Startitel für die PS4 und wurde dem Hype überhaupt nicht gerecht. Ein grottenschlechtes Hau-Drauf-Spiel mit lahmer Steuerung und total unsympathischen Protagonisten. In der Fortsetzung ist dieser Kerl immer noch da und sorgt dafür, dass zu Beginn keine Stimmung aufkommen mag. Der Co-Op-Modus lockt dann aber doch zwei «Gamester.tv»-Mitglieder an die Konsole. Und siehe da: Zu zweit kommt Spass auf. Die Mischung aus Action- und Plattform-Sequenzen ist gelungen und deutlich besser als beim Vorgänger.


 
Auch die schön inszenierten Reaktionstests und die fairen Rücksetzpunkte sorgen dafür, dass der Frustlevel nicht sonderlich steigt. Das generische Gegnerdesign und die langweilige Geschichte ziehen aber wieder vieles runter. Auch die feste Kameraführung ist einfach nur veraltet und somit bleibt das grosse Erkunden aus.

Viel mehr gibt es nicht zu sagen ausser: Wenn Ihr zu zweit gerne quatscht und nebenbei zockt, ist «Knack 2» nahezu ideal – denn wenn Ihr die Story nicht mitbekommt, interessiert das nicht und wenn Ihr doch mal virtuell das Zeitliche segnet, kümmert Euch dies ob des maximal unsympathischen Protagonisten überhaupt nicht. (raf)

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