Gamester spielt «Mafia 3» – starke Story, viele spielerische Macken und Designschwächen

2Ks Mafia-Game spielt 1968 in New Bordeaux. Protagonist Lincoln Clay kommt aus dem Vietnamkrieg zurück. Doch seine Ersatzfamilie ist ausgelöscht von der italienischen Mafia, Lincoln will sich rächen. In der offenen Spielwelt überzeugt die Story: Diese ist stark erzählt, jedoch sind es Filmsequenzen und nicht in das Spiel integriert, so kann es schon zu komischen Situationen kommen. Trotzdem: Hier sind klar die Stärken von «Mafia 3»: Tolle Inszenierung, starke Charaktere, gut erzählt, untermalt mit passender, zeitgerechter Lizenzmusik.

 
Schleichen, Kämpfen, schiessen, diese drei spielerischen Elemente klappen gut, jedoch ist das Ganze sehr repetitiv. Auch die KI ist oft schwach, lässt Euch nicht so richtig in das Abenteuer eintauchen während dem Spielen.

Das Spiel hat zudem mit Bugs und Glitches zu kämpfen, was einem unweigerlich ebenfalls aus dem Geschehen zieht.

Diese Mängel sorgen dafür, dass «Mafia 3» weit von «GTA 5» entfernt ist. Doch dieser Vergleich muss nicht zwingend dazu führen, dass man mit «Mafia 3» keinen Spass haben kann. Wer mit den erwähnten Problemen klarkommt und den Fokus hauptsächlich auf die Story legt, erhält hier ein starkes Produkt. (raf)

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